Bulgarien

In Bulgarien waren wir nur eine Woche bedingt durch die recht teure Vignette dort. In unserer Kategorie (über 3,5 to) kostet eine Vignette für 7 Tage 27 EUR, für einen Monat 54 EUR! So war unsere selbstgesteckte Grenze schnell gesetzt, denn auch das Wetter trieb uns so langsam schneller gen Süden. Die Einreise verlief für uns nicht sehr gut. Mit Begründung der Afrikanischen Schweinepest wurden uns alle „Schweinereien“ wie Schinken, Salami & Co. genommen. Auch eingeschweisste Wurstwaren durften wir nicht einführen. Wir tippten eher auf Langeweile und eine willkommene Gelegenheit, den Sonntagsbraten am schwach besuchten Zoll aufzubessern, steuerten die Zöllner doch gezielt auf unseren Kühlschrank zu.

Als erstes besuchten wir Kap Kaliakra. Der Übernachtungsplatz an der Steilküste gefiel uns gut, die Ruinen und das Museum waren den Eintritt von 3 EUR p.P. wert. Den Goldstrand im Herbst und Winter zu besuchen ist auch eine Erfahrung wert. Das Wetter, das Laub, die fast ausschliesslich verlassenen Gebäude liessen eher Endzeitstimmung aufkommen als Lust auf sommerlichen Badeurlaub.

Bei Varna besuchten wir die interessante Felsformationen Pobiti Kamani, die an einen versteinerten Wald erinnern. 2 Nächte verbrachten wir im naheliegenden Banovo bei den Franzosen Melanie und Fred, die sich gerade ein neues Zuhause mit WoMo Stellplatz aufbauen. Gefunden haben wir diesen netten Platz wie schon öfter in Park4Night.

Via Longbeach ging es weiter nach Nessebar, unserem persönlichen highlight unseres Bulgarien-„Abstechers“. Eine Nacht verbrachten wir am Strand bei leichtem Regen. Am nächsten Tag hatten wir zwar starken Wind aber dafür strahlend blauen Himmel. Nach der Stadtbesichtigung fuhren wir auf eine nahegelegene Klippe um dort noch eine Nacht mit Blick auf Nessebar zu verbringen. Dort trafen wir auf Busfreaks, wie schön. Anja, Sebastian und Fiete sind mit Berta für ein Jahr in Europa und in der Türkei unterwegs. Gesprächsstoff für einen langen Abend gab es also genügend.


Bei Burgas widerstanden wir der Versuchung den Schildern nach Istanbul zu folgen und fuhren noch ein bisschen via Topolovgrad und Plowdiw durch Bulgariens Bergwelt. Am Batak Stausee auf 1‘100m Höhe war die Nachttemperatur dann tatsächlich schon wärmer als unsere letzte Nacht am Schwarzen Meer.

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Über grenzenlos2001

Igel & Paola, Rambo & Caramba auf dem Bike, Trike und im Bus um die Welt
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