Perspektivenwechsel

Von der Trikeperspektive zur Busperspektive

(Froschperspektive -> Vogelperspektive / worm’s-eye view -> bird’s-eye view)

14 Jahre ist es her, dass wir zur „Grenzenlos Weltumradlung“ aufgebrochen sind. Seither haben wir ein paar mal unsere Perspektive gewechselt… vom Reiserad ohne Hänger zum Reiserad mit Hund und Hänger, vom Reiseradler zum Kaffeebauer, vom Kaffeebauer zum Triker mit Hänger und 2 Hunden.

Es ist Zeit für einen neuen Wechsel: ab sofort schauen wir uns Europa (oder gar ein bisschen mehr?) mit dem Bus an. Den amerikanischen Doppelkontinent haben wir uns schon sehr intensiv angeschaut, Afrika und der Nahe Osten sind für uns (mit Hunden) nicht einfach oder gar unmöglich, gleiches gilt für Australien und Ozeanien (Quarantäne). In Asien haben wir die „einfachen“ Länder kürzlich bereist und genossen. China, Japan hat ebenfalls zu strenge Quarantänevorschriften, muslimische Länder sind mit Hunden nicht einfach oder nicht ohne Probleme bereisbar. Europa haben wir bisher nur „angekratzt“… Zeit, sich Europa einmal genauer anzuschauen!

Jedoch macht das liebe Wetter in Europa aus Radlersicht nicht immer mit, die schöne Saison ist ziemlich kurz. Und auch für ein begrenztes Budget ist Europa nicht so sehr geeignet. Auf Campingplätzen beezahlt man schnell mal 20 Euro oder deutlich mehr, alleine für einen Hund mussten wir schon oft 5 Euro berappen! Wild zelten dagegen macht gerade in der Hauptsaison immer wieder Probleme und Gastfreundschaft für 2 Radler und 2 Hunde möchte man auch nicht immer überstrapazieren. Die Lösung? Ein Bus/Wohnmobil muss her! Europa ist mit Stellplätzen für diese Artgenossen gut ausgestattet, oft steht man gratis oder für wenig Geld. Auf vielen Parkplätzen kann man mindestens für eine Nacht gratis stehen.

Ist das das Ende unserer Trikerkarriere? Nein, wir haben lange gesucht, aber endlich unser Wunschmobil mit „Trikegarage“ gefunden. So können wir nun Europa mit dem Trike aber ohne Gepäck erkunden und haben abends ein trockenes Dach über dem Kopf, wenn es sein muss eine Heizung und wenn wir „nach Hause“ kommen, ist die Küche schon startklar und das Bett ist bereits gemacht. 😉

Wir stellen das neue „Mitglied der Familie“ vor:
the big Blue, Mercedes / Daimler-Benz L 613 D von 1985 mit frischem Oldtimer/H-Kennzeichen!

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Über grenzenlos2001

Igel & Paola, Rambo & Caramba auf dem Bike, Trike und im Bus um die Welt
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10 Antworten zu Perspektivenwechsel

  1. Steffi Mania schreibt:

    Willkommen im Club! Da hoffe ich ja, dass wir uns demnächst irgendwo über den Weg fahren…

  2. Tom Wetzlmaier schreibt:

    Hallo, Ihr zwei! Schön, wieder von Euch zu lesen! Das ist ein grosser Wechsel, den ihr da vollzogen habt. Örtlich und logistisch. Willkommen in Europa! Ich hoffe, der alte Kontinent gefällt euch auch so gut, wie die bisherigen Länder. Ich plane, dieses Jahr nach Rom zu fahren. Da war ich tatsächlich noch nie! Ich wünsche Euch eine tolle Zeit und wenn ihr mal durch die Schweiz reist, freue ich mich auf ein Zeichen von Euch!

  3. Holger Härtel schreibt:

    Hallo ihr zwei,
    es ist immer wieder faszinierend wie ihr euch neue Anreize und Reiseziele setzt. Weiterhin viel Spaß und eine unfallfreie Reise.
    LG, Holli

  4. Michael+Petra Buß schreibt:

    Hey,ihr vier.Nach all den Jahren die ihr mit zwei drei oder noch mehr Rädern unterwegs seit, ist es normal,das man sich das Reisen einfacher macht.Egal wieviel Spas es auch macht,oft genug ist es
    auch Quälerei. Sei es durchs Wetter,Berge Straßen etc. Irgendwann werden wir es genau so machen.Das Womo. ist klasse allein die riesigen Stauflächen ! In 14 Tg. geht’s nach Sweden.
    Alles Gute,Shiva,Petra+Michael

  5. Hof Schwarzes Moor schreibt:

    Big Blue Treffen. Die Namen werden knapp.

    • grenzenlos2001 schreibt:

      hola tocayo würde man in Kolumbien sagen… manchmal bieten sich Namen einfach an, Stephan, nach unseren Rädern kam uns der Blue halt einfach riesig vor. Inzwischen könnte man wohl eher „little Big Blue“ sagen… wenn man so auf Treffen geht sind wir meistens unter den kleineren anzutreffen 😉

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