Karst Laos

http://de.wikipedia.org/wiki/Karst

Bei unserer zweiten Einreise nach Laos wurden wir gleich wieder in Vientiane festgehalten. Das Drachenboot Festival bereitet der Hauptstadt einen kleinen Ausnahmezustand. Über eine Woche lang geht im Zentrum nichts mehr, die Fa Ngoum Road wird komplett gesperrt und mit Verkaufsständen gepflastert. Das Drachenbootrennen ist nur der „Deckname“, das Rennen selbst ist sehr kurz und wir haben es glatt verpasst. Tagelang jedoch wird gefeiert, verkauft, gekauft, gegessen und vor allem getrunken. Es ist eine Art Jahrmarkt, Rummelplatz, Live Konzert, Thai (Lao) Boxing, Karaoke, Feuerwerk, Lichterboote und noch mal essen und noch mehr trinken. Dass am Hauptabend während dem Thai Boxing und dem Feuerwerk auch noch eine totale Mondfinsternis war, haben, so glauben wir, nur wir beiden mitbekommen… Thai Boxing war vorne, der Mond hinten, alle ausser wir haben nach vorne geschaut…

Im Syri 1 Guesthouse sind wir so langsam bekannt mit unseren seltsamen Gefährten und natürlich mit den 2 Hunden, die jeden Tag mehrmals ums Guesthouse herum Gassi gehen. Das Syri hat auch viele Stamm- und Langzeitgäste, es geht schon fast familiär zu und für uns ist es immer ein willkommener Ruhepol nach einem Ausflug in die hektische und chaotische Stadt.

Nach „nur“ 12 Tagen ging es dann weiter gen Osten. Uschi und Martin haben sich für November in Vietnam angekündigt. Die Hauptstrasse 13 in Richtung Süden ist unspektakulär und relativ stark befahren. In Vieng Kham ging es ab auf die Route 8 in Richtung Khammouane Limestone NBCA. Die ganze Strecke bis zur Vietnamesischen Grenze ist absolut empfehlenswert. Auf keinen Fall sollte man sich einen Abstecher zur Konglor Höhle entgehen lassen. Von Na Hin ins Dorf Ban Konglor sind es 40km, doch alleine diese lohnen sich schon. Ende Oktober wurde hier gerade der Reis geerntet – natürlich von Hand mit der Sichel geschnitten, die Wasserbüffel grasten in den abgemähten Feldern. Links und rechts der Felder malerische Karstfelsen, darüber blauer Himmel und Schäfchenwolken, wir kamen uns vor wie in einem Gemälde oder wie auf einer Zeitreise. Am Ende der Strasse ist Ban Konglor und der Fluss Nam Hin Boun. Auf diesem Fluss kann man mit einem motorisierten Kanu 7,5km durch den Berg hindurch zum Dorf Natane fahren. Die Konglor Cave – erst 1995 erforscht und heute unser laotisches Highlight!

Ban Konglor selbst ist absolut erfahrenswert, es lohnt sich, ein paar Tage lang die Dorfidylle zu geniessen, spazieren zu gehen und die Seele baumeln zu lassen – am besten natürlich direkt am Fluss mit Blick auf den Dschungel. Im Enjoy Boy Guesthouse und Restaurant haben wir uns pudelwohl gefühlt und nur das ablaufende Laos Visum (und bald anlaufende Vietnam Visum) haben uns dort „losgerissen“. In Konglor wiedergetroffen haben wir Apollo, den Doberweiler/Rottman und seine Herrchen Verena und Wolfi aus Österreich und kennen gelernt haben wir ein Radlerpäarchen aus England und Bolivien, Sean und Gabi.

Die Route 8 führte uns dann entlang dem „Karstkorridor“ nach Lak Sao und dann in die Annamitische Kordillere (http://de.wikipedia.org/wiki/Truong_Son ) zur Grenze von Laos nach Vietnam Nam Phao / Cau Treo.

Mehr Fotos von Laos: https://www.flickr.com/photos/grenzenlos2001/sets/72157646213189378/

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Über grenzenlos2001

Igel & Paola, Rambo & Caramba auf dem Bike, Trike und im Bus um die Welt
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