Europa 2011

Deutschland-Schweiz
April – Juni 2011
Baden Wuerttemberg, Bayern

Am 16. April landeten wir in Frankfurt aus Bogota kommend. Rambo und Caramba hatten einen entspannten Flug und auch die Einreise ging problemlos von statten.
Mitte April bis Anfang Juni fuhren wir unsere nagelneuen Trikes ein und gewoehnten Rambo und Caramba an ihren neuen Anhaenger, den DoggyRide. Wir hatten Bilderbuch-maessiges Fruehlings- und fast schon Hochsommerwetter.
Wir genossen die Familie, besuchten Freunde und wir bekamen Besuch von den Radlern Matthias aus der Schweiz und von Claudio aus Kolumbien – wie schoen, so liebe Freunde wieder zu sehen. Ausserdem erneuerten wir unsere bereits 10-jaehrige Ausruestung.

Am 10. Juni 2011 starteten wir zum zweiten Teil unserer Weltreise in Richtung Asien. Dieses Mal haben wir unser Gepaeck auf neue „Stahlroesser“ gesattelt, naemlich auf 2 Liegedreiraedern, kurz Trikes genannt.
Ein neues Abenteuer beginnt!

Um die neuen Gefaehrte einzufahren und Caramba als Reiseradlerin zu trainieren, haben wir uns am Anfang fuer den Donauradweg entschieden. Hauptsaechlich ruhige Radwege, nicht zu viel Steigung. Gut fuer Hunde und Radler, sich (wieder) ans Leben als Reiseradler zu gewoehnen. So weit die Vorteile. Doch auf dieser Route ist man auch „einer unter Tausenden“, der Donauradweg ist die reinste „Fahrrad-Autobahn“. Keine Einladungen, wild zelten praktisch nicht moeglich. Das verstehen wir auch, denn wo so viele Radtouristen durchkommen, dort gibt es auch eine gewisse Infrastruktur und die Hotel- und Campingplatzbesitzer sehen es nicht gerne, wenn sich die Igels wild in die Buesche schlagen wollen. So sind also auch wir fast immer brav auf bezahlten Campingplaetzen abgestiegen und haben uns den einen oder anderen Biergartenbesuch gegoennt. Ganz schoen teuer, die alte Heimat!! Da bezahlt man fuer ein Stueck Wiese und einem Gemeinschaftsbad (mit extra Duschmuenze versteht sich) um die 15 Euros, das sind 30 Mark fuer eine Nacht im eigenen Zelt – Wahnsinn!! Und zwei „Zahnlueckenfueller“ fuer Radler mit 2 Spezis oder Bier kosten auch 30 Mark. Soviel haben wir frueher fuer ein nettes, komplett fuellendes Essen bezahlt. Tja, wir wissen schon, die Mark gibts halt nimmer, aber fuer uns, seit 10 Jahren nicht mehr in Deutschland ansaessig, ist das alles schon ein bisschen schockierend. Darum haben wir uns auch nicht allzuviel Zeit in Deutschland gelassen. Doch konnten wir unter so vielen Radlern auch immerhin ein paar DVDs unserer Diashow verkaufen. Und noch etwas hat sich geaendert in den letzten 10 Jahren. Frueher gabs immer nur Skifahrer im Winter, heute sind sie sogar im Sommer unterwegs, allerdings haben sie nur die Stoecke dabei und ihre Skier zu Hause gelassen.

Die erste Nacht haben wir erst mal bei Eglisau (wild) in der Schweiz, an der Veloroute 2, verbracht. Dann durften wir ein paar schoene Tage am Bodensee bei Familie, bei Ilona & Erich verbringen. Vom Bodensee gings zum ersten Mal in die „Hoehe“, naemlich nach Tuttlingen an die Donau. Tuttlingen-Sigmaringen ist sicherlich ein Highlight am Donauradweg, landschaftlich aeusserst reizvoll und wir durften diesen Teil bei schoenstem Wetter erleben. Dann holte uns, nach wochenlangem Fruehsommerwetter in Harpolingen, das durchwachsene Deutschland Wetter ein. Ueber Riedlingen gings nach Munderkingen, wo wir eine Zwangspause einlegten wegen heftigem Regen und Temperatursturz. Naechste Ziele waren Ulm (wo wir wenigstens Sonnenschein fuers Foto am Muenster hatten), Unterelchingen und Dillingen. In Neuburg blieben wir 2 Naechte und erlebten einen heftigen Gewittersturm mit, dessen Auswirkungen wir in den naechsten Tagen immer wieder begegnen sollten. Ueberall gab es Windbruch und umgestuerzte Baeume zu beklagen, so auch in Ingolstadt, der Geburtsstaette des Reinheitsgebotes fuers leckere Bier. Von Weltenburg nach Kehlheim benutzten wir das erste „Taxi“. Ein Schiff brachte uns die 6km durch den schoenen Donaudurchbruch, aber auch diese 6km galt es, teuer zu bezahlen, fast 19 Euros fuer 2 Personen, 2 Fahrraeder, 1 Anhaenger und 2 Hunde, alles lassen die sich extra berappen und keiner hilft beim ein- und aussteigen ueber Treppen. Da sind wir von Suedamerika schon anderes gewohnt, das gilt fuer solche Touren oder auch fuer die Schlafplaetze. In Suedamerika gibts deutlich mehr Service fuer viel weniger Geld. Wir radelten durchs groesste Hopfenanbaugebiet der Welt und durchs kleinste Weinanbaugebiet Deutschlands. Regensburg gefiel uns sehr gut, doch das gerade beginnende Stadtfest liessen wir lieber sein – das kaeme unserem ohnehin schon strapaziertem Budget nicht zu gute. Ueber Straubing ging es nach Deggendorf und nach ca. 800km kamen wir in Passau an.

Oesterreich
Juni 2011
Oberoesterreich, Niederoesterreich

Am 28.06.2011 radelten wir ueber die deutsch-/oesterreichische Grenze. Dort radeln wir ein paar Kilometer zusammen mit einem HP Scorpion fx Triker, dem Christian aus Passau. Weiter gehts zur Schloegener Schlinge, die wir von Au nach Inzell auf einer Radfaehre durchfahren. Dann gehts weiter auf herrlichen geteerten schattigen Wegen entlang der Donau und weiterer Schlingen, eine malerische Gegend. Die erste Nacht verbringen wir gegenueber Schloss Neuhaus. Die Donauroute geht bei schoenstem Wetter toll weiter bis kurz vor Linz, wo die Idylle der Grossstadt weichen muss. In Linz finden wir seit unserer Abreise zum ersten Mal Wifi/WLan auf dem Campingplatz und nutzen das gleich aus, um unsere neue Homepage auf Vordermann zu bringen und vielen wartenden Mailschreibern zu antworten. Und wir treffen einen alten Bekannten in Linz, den Dieter mit Freundin Iris und Sohn Kilian, die uns zu einem riesen Mongolenbuffet einladen – genau das richtige fuer hungrige Radler! Vielen Dank Dida!

In Grein und Melk haben wir ziemlich kaltes und stuermisches Wetter, unserem Camping-Nachbarn brechen beim Sturm sogar die Zeltstangen. Ueberall sehen wir vergangene Hochwasser Marker der Donau, unvorstellbar welche Wassermassen manchmal diese Gegend ueberfluten. In Melk feiert Rambo seinen siebten Geburtstag. Er (und Caramba als einzig geladener Gast) bekommen ein leckeres Hackfleisch Menu mit Lyoner-Garnierung, mhmm…
Die Wachau durchfahren wir bis Krems im „Schneckenslalom“. Einmal woertlich, weil es nachts und morgens geregnet hat und zum zweiten, weil die Wachau so huebsch zum ansehen ist und wir so viele Fotos machen. Endlich wechselt das Wetter auf Sommer und wir kommen frohen Mutes in Tulln an. Wir bummeln durch den Ort, werden von „Ali Baba“ zu diversen Buechsbier und Gespraechen eingeladen und kommen spaet auf dem Campingplatz an, in der Annahme dort schnell das Zelt aufzubauen und schlafen zu gehen. Doch daraus wird nichts. Ein Europaeisches Bikertreffen (66. FIM Rally) findet genau auf diesem Campingplatz statt. Die Biker haben den gesamten Platz gemietet und wollen uns Radlern keinen Unterschlupf gewaehren, so muessen wir weiterziehen und wild campen.

Ueber Klosterneuburg/Kornneuburg, Hagenbrunn und Strasshof fahren wir nach Gaenserndorf zur Firma Bike Revolution, welche unsere Steintrikes Mungo fabriziert. Thomas Seide und seine Frau Susi empfingen uns herzlichst. Wir stellten unser Zelt fuer eine Woche in ihrem Garten auf. Wir konnten das Sommerfest 2011 miterleben und wurden nach allen Regeln der Gastfreundschaft verwoehnt. Unsere Mungos bekamen „den ersten grossen Service“ und miteinander optimierten wir unsere Gewichtsverteilung an den Liegedreiraedern fuer die kommenden Laender. Wollte Ortlieb nichts von einem Sponsoring wissen, so schenkte uns Thomas einen Satz Liegeradtaschen. Wir kamen als Kunden und gingen als Freunde. Vielen herzlichen Dank Thomas und Susi, alles Gute fuer die spannende Zukunft.

Hunde in Oesterreich
Oesterreich steht bis heute auf Rang Nr. 1 in puncto Hundefreundlichkeit – und Rambo war bereits in 15 Laendern! Hier duerfen die Hunde in Shopping Center, in Restaurants, in die U-Bahn und in sonstigen oeffentlichen Verkehr, alles kein Problem. Und ueberall sind Hundekotbeutel aufgehaengt. Vorbildlich!

In Wien kamen wir bei Manu & Phil unter. Die beiden besuchten uns vor ca. einem Jahr in unserem Casa de Ciclistas in San Agustin, Kolumbien. Und wir trafen Gregor, den „Weltenwanderer“ wieder, welchen wir 2004 in Peru und Ecuador getroffen haben, welch schoene Wiedersehen!!

Slowakei-Ungarn
Juli-August 2011
Slowakei: Bratislava
Ungarn: Rayka, Gyoer, Komarom, Esztergom, Tahi, Budapest, Rackeve, Dunafoeldvar, Baja, Koelked

Am 23. Juli ueberqueren wir die „Grenze“ in die Slowakei. Der Grenzposten ist schon fast zugewachsen, man erkennt ihn kaum noch. Wir passieren Bratislava auf der rechten Donauseite, denn nach Wien haben wir nicht schon wieder Lust auf eine Grossstadt. Die Slowakei gefaellt uns auf Anhieb und wir erklaeren das slowakische Bier spontan zum besten Bier Europas! Zudem kostet es auch gerade einmal 1/3 bis 1/4 der zuletzt in Oesterreich bezahlten Preise! Na denn Prost! Am gleichen Tag jedoch verlassen wir die Slowakei schon wieder und fahren weiter nach Rayka in Ungarn. Ueber Mosonmagyarovar fahren wir nach Gyoer und das Wetter laesst uns dort erst mal pausieren. Es regnet und es ist ganz schoen schattig fuer den Monat Juli in Ungarn! Der City Camping in Gyoer ist der bisher netteste Platz mit allem, was man als Camper so braucht. Besonders im Regen: einen trockenen Aufenthaltsraum, Kueche, Teekueche, Wifi, bis hin zu so netten Details wie Duschgel, Handtuecher und alles gepflegt. Da koennten sich deutsche oder oesterreichische Campingplaetze, die das doppelte verlangen, und nichts von dem bieten, sich mal eine Scheibe abschneiden! In Gyoer montieren wir auch bereits das vierte (!!) Paar Reifen an unserem Hundeanhaenger… irgendwas stimmt da mit der Spur nicht. Auch Komarom „behaelt“ uns einen Tag laenger wie geplant wegen Regen. Der zweite Tag durch die Slowakei laesst keinen Bierdurst aufkommen, es regnet praktisch den ganzen Tag. Ab Esztergom bleiben wir in Ungarn. Die Strecke von Szob nach Vac fanden wir besonders nett mit vielen „Actioneinlagen“ im Radweg bishin zur kaputten Bruecke, die wir kurzer Hand wieder „Instand“ stellten.

In Budapest blieben wir vier Tage auf dem netten Campingplatz Niche Zugligeti, der in einer ehemaligen Endstation der Strassenbahn untergebracht ist. Wir trafen den Radler Max wieder, mit welchem wir uns bereits 2009 in Quito getroffen hatten und schauten mit ihm und Zsofi Budapest am Sonntag an. An einem weiteren Tag schauten wir uns die sehenswerte Stadt mit einer „Hop-on-hop-off“ Tour an, welche in Theorie einen Sightseeing Bus und ein Boot beinhaltet, jedoch wegen Hochsaison war das Boot proppevoll und wir konnten nur Bus fahren.
Die Ausfahrt aus Budapest gen Sueden ist deutlich schwieriger als die Einfahrt und ziemlich stressig. Ueber Rackeve und Dunafoeldvar fuhren wir weiter in Richtung Baja. Bei Boelcske trauten wir unseren Augen kaum, welch seltsame Bepflanzung die Bauern dort links und rechts der Landstrasse angelegt hatten. Und tatsaechlich durften wir dann doch noch erfahren, wie der Sommer in Ungarn sein kann – heiss! In Baja nutzten wir das aus und legten zwei wohlverdiente Sonnen Ruhetage am Donaustrand ein. Bei Koelked verliessen wir Ungarn und fuhren nach Kroatien.

Kroatien-Serbien
August-September 2011
Kroatien: Draz, Batina
Serbien: Backi Monostor, Kupusina-Apatin, Karavukovo-Labudnjaca, Backa Palanka, Novi Sad/Petrovaradin, Zemun, Belgrad, Bierfest – Simple Minds!, Ivanovo-Kovin, Srebrno Jezero, Golubac, Novi Sip, Brza Palanka, Svrlijg, Nis, Vranje

„Den Warnschildern zu Landminen sollte man Folge leisten.“ Das schreibt der Bikeline Fuehrer ueber den Donauradweg in Kroatien. Da Igel und Paola ja schon lesen und ab und zu folgen koennen, die Hundis aber nicht immer, verliessen wir nach rund 20km Kroatien schon wieder, das Risiko einer spontanen Hasenjagd mit unerfreulichem Ende war uns dann doch zu gross.

Ueber Serbien hatten wir uns nie recht Gedanken und Vorstellungen gemacht, das Land und seine Leute haben uns allerdings absolut positiv ueberrascht. Wild zelten ist besonders einfach in Serbien und auch offiziell erlaubt. Wir fanden immer wieder idyllische Plaetze an oder in der Naehe der Donau. In Backi Monostor erklaerte uns der Dorf Pfarrer ueber den WWF David Reeders Park und den 3 Laender Nationalpark Gornje Podunavlje. http://de.wikipedia.org/wiki/Gornje_Podunavlje Bei Backo Novo Selo treffen wir einige Radler und sogar einen Radlerhund im Haenger – der erste „compañero“ von Rambo und Caramba auf dieser Reise. Serbiens Nordwesten empfaengt uns mit super-heissem Wetter, welches bald ihren Tribut fordert. Paola kaempft immer wieder mit Migraene und Hitzekoller, spaeter in Belgrad wird Rambo krank wegen der Hitze und vermutlich wegen einer Impfung. Ueber Backa Palanka geht es nach Novi Sad, Schauplatz von NATO Bombardierungen im Jahre 1999 im Kosovokrieg. Wir bestaunen dort die uebriggebliebenen Brueckenpfeiler und die Festung Petrovaradin.

Weiter ging es ueber Zemun nach Belgrad. Dort kamen wir genau zur Eroeffnnung des 5-taegigen Bierfestes an. Wir wollten uns ein wenig Ruhe goennen und ein Hotel suchen. Mladen vom Hostel Three Black Catz war leider belegt, doch er half uns bei der Suche. Er sagte so nebenbei: „…es ist halt alles besetzt, weil Bierfest ist und morgen Abend Simple Minds gratis spielt“. Wie bitte?!? Eine unserer Lieblungsbands spielt gratis? Wir hatten Glueck und Mladen schickte uns zu seinem Freund Necko nach Novi Beograd, nur ein paar km und in Laufdistanz vom Bierfest entfernt. Am Donnerstag, 18.08.2011 abend war es dann so weit, wir liefen zum Bierfest, gingen gemuetlich ein Bier trinken und wie wenn nichts waere bis zur siebten Reihe Mitte vor, ohne Gedraenge, ohne Gerempel, ohne Besoffene, und wir erlebten fast 2 Stunden lang Simple Minds live in Belgrade!! Life can be sooo good!!
http://belgradebeerfest.com/active/en/home/galerija/dan_2.html

Rambo hatte die ausserordentliche Hitze der letzten Wochen nicht so gut vertragen, in Belgrad bekam er starken Durchfall, so pausierten wir dort etwas laenger wie geplant. Die Ausfahrt aus Belgrad ist deutlich unangenehmer als die Einfahrt. Wir haben die heisseste Woche des Jahres 2011 vor uns. Also gehts nun jeden Morgen so frueh wie moeglich raus um dann Mittags eine lange Siesta zu machen oder gleich den Radeltag zu beenden. Serbiens Radwege (Donauradweg) sind gut ausgeschildert, jedoch die Qualitaet der Wege laesst oft zu wuenschen uebrig. Ganz gemein ist es dann, wenn die Gullideckel auf Radwegen nicht einfach nur fehlen, sondern wenn diese grossen Loecher dann auch noch wie der Rest vom Weg mit Gruenzeugs bewachsen ist. Dann sieht man die Loecher nicht einmal – boese Falle! Auch die Dammrouten nach Belgrad sind oft von sehr schlechter Qualitaet, tiefer Kies oder Sand machen ein Vorwaertskommen fast unmoeglich.

Zu allem Uebel drehte der Wind auch noch, nun hatten wir Gegensturm anstelle wie sonst oft leichten Rueckenwind. Eines Abends auf dem Damm konnten wir partout keinen geeigneten Zeltplatz finden, der tiefe Kies liess uns tierisch schwitzen. Bei Eindaemmerung lockte das natuerlich sofort die zahlreichen Muecken an, wir strampelten und fuchtelten wie wild, dadurch schwitzten wir noch mehr, dadurch kamen noch mehr Muecken… ein gemeiner Kreislauf. Sogar Rambo und Caramba waren an diesem Abend heilfroh, als wir endlich die Moskito-sichere Huelle unseres Zeltes endlich aufgestellt hatten. Rambo half wie immer mit, die bald 100 uneingeladenen Gaeste vor dem schlafen zu vernichten und unser schoenes, neues, erst in Wien erstandenes Zelt sah danach aus wie nach einem Massaker – ueberall blutbespritzt, yak. Wir hatten Temperaturen von ueber 40 Grad und so konnten wir die schoene Tierwelt in den Donauauen gar nicht recht geniessen.

Die Strecke zwischen Vinci, Golubac und dem eisernen Tor (dem Staudamm Derdap) war dann trotz der Temperaturen und den ersten Ernst zu nehmenden Steigungen in Serbien sehr huebsch. Man faehrt durch eine malerische Landschaft, durch 21 Tunnel und an der engsten Donaustelle vorbei, an schoenen Felsformationen und mehr oder weniger gewaltigen Festungen und Ruinen vergangener Tage. Die Temperaturen und Anstrengungen fordern ihren Tribut, die Hunde waren muede, wir nicht weniger und wir sehnten uns nach einem Ruhetag. Zwei mal muessen wir diesen verschieben, da wir keinen geeigneten Platz finden. In Serbien kann man praktisch ueberall wild zelten – fuer eine Nacht, doch wenn man ausruhen moechte, braucht man auch vielleicht ein Klo, Trinkwasser, ganz toll waere ein Laden in der Naehe, der absolute Luxus Strom und Wifi. Erst in Brza Palanka fanden wir einen Platz zum ausruhen, zwar ohne Wifi, doch der Rest war vorhanden. Und wir hatten nette Gesellschafft dazu. Zuzka und Jens aus Tschechien/Deutschland (http://pedalum.wordpress.com/) hingen zur geplanten Uebernachtung auch noch einen Ruhetag in Brza Palanka mit dran. So konnten wir miteinander ruhen, plaudern, essen, ein kuehles Bierchen trinken und viel Radlerlatein austauschen. Zuzka und Jens sind auf dem Weg von Neuseeland nach Hause, 2 Jahre sind sie schon unterwegs. Von ihnen erhielten wir auch wertvolle Infos zu unseren anstehenden Laendern. Die beiden waren auch mit daran „Schuld“, dass wir unsere Route aenderten.

Routenaenderung
Anstelle der Donau entlang bis nach Rumaenien und Bulgarien und ans Schwarze Meer zu folgen beschlossen wir, nun direkt nach Sueden abzudrehen und gleich in Richtung Griechenland aufzubrechen. Es war bereits Anfang September und um die Tuerkei in aller Ruhe zu bereisen, dafuer waren wir bereits zu spaet. In tuerkischen Bergen kann es bereits ab Oktober schneien, und darauf hatten wir keine Lust. Wir wollten uns fuer die bevorstehende kalte Jahreszeit ein Winterlager in Suedeuropa suchen und die Tour in Richtung Tuerkei und Iran dann im kommenden Fruehling fortzusetzen. Wir haben schliesslich keine Termine!!
So bogen wir also ab nach Sueden, weg von der Donau, auf ins unbekannte Serbien. Immer wieder wurden wir von den Serben eingeladen und beschenkt, und die Gegend wurde gruener und bergiger. Kurz vor Svrljig trafen wir auf die 2 Studenten Markus und Christoph aus Ulm, mit denen wir uns an einem Aussichtspunkt in den Bergen festquatschten. Spaeter zelteten wir miteinander und so wurde dies wieder einmal ein „km-armer“ Tag – besonders fuer die Jungs, die noch einige Laender vor sich hatten fuer die naechsten 4 Wochen.

In Nis blieben wir wieder mal laenger, dieses mal wegen der Post. Wir warteten auf ein Paket aus Oesterreich, Ersatzteile fuer unsere Trikes. Nis steht wohl auf keinem touristischem Plan, doch die zweitgroesste Stadt Serbiens hat doch ein paar Sights zu bieten. Wir besuchten die Thermen, den Totenschaedelturm http://de.wikipedia.org/wiki/%C4%86ele_Kula , die tuerkische Festung, den Gemuese- und Fruechtemarkt und auch das Konzentrationslager. Ueber uns erschien ein Artikel in den lokalen News Narodne Novine http://grenzenlos.ath.cx/gallery/Echo/P1280429 und mit den Trikes und den zwei Hunden waren wir natuerlich sofort die „super-heroes“ von Nis. Wir fuehlten uns wohl dort.
Die letzten Tage in Serbien sind noch mal richtig heiss, nach Vranje verlassen wir mit einem weinenden Auge Serbien in Richtung Kumanovo, Mazedonien.

Mazedonien-BG-Griechenland
September-Oktober 2011
Mazedonien
Kumanovo, Sveti Nikole, Stip, Radovis, Strumica

Nur 3 Naechte in Mazedonien haben wir zu verzeichnen, 100% Camping gratis, das ist doch nett. Unsere gewaehlte Strecke oestlich parallel zur Nord-Sued Autobahn ist Radler-freundlich, nicht zu bergig, relativ ruhige Strassen und freundliche Menschen. Auch hier in Mazedonien sind wir reich beschenkt worden und fuehlten uns willkommen. Hinter Radovis jedoch ist ein langes Stueck der Hauptstrasse uebelstes Kopfsteinpflaster, eine neue Strasse nebendran wird gerade gebaut. Das Kopfsteinpflaster hat Igels neue, „starke“ Schutzblechhalter auf dem Gewissen, wegen welchen wir 11 Tage lang in Nis, Serbien gewartet hatten… grummel groll…

Bulgarien
Petric
Bulgarien haetten wir eigentlich in einem Tag durchfahren koennen, jedoch gefiel uns nach all der Trockenheit in Serbien und Mazedonien ein Waeldchen am Bach Strumica so gut, dass wir spontan einen halben Ruhetag einlegen wollten. In der Nacht dann erleben wir das laengste Gewitter. Es gewittert, windet und schuettet die ganze Nacht und den ganzen naechsten Morgen lang! Wir harren diesen abrupten Herbsteinbruch im Zelt aus mit den wenigen Lebensmitteln, die wir noch dabei haben. Cracker, 3 Minuten Terrine, Nuesse, alle Notreserven vertilgen wir dort. Und es ist Uschi’s Geburtstag (Igels Schwester) und wir haben keinen Internetanschluss in der „Wildnis“… sorry Schwoesterli, das naechste Jahr schrauben wir uns eine Satellitenschuessel auf die Koepfe…

Griechenland
Papaiokastro, Ofrynio Beach, Kavala, Porto Lagos, Alexandroupoli
Gleich am ersten Tag im neuen Land durften wir richtige Gastfreundschaft erleben. In Papaiokastro „fand“ uns der Buergermeister beim wild zelten. Kein Problem meinte der gut deutsch sprechende Kostas, ob wir spaeter noch dort sind? Klar, wir schlafen hier… Er bringe Kaffee und Souvlaki vorbei. Souvlaki? Wahrscheinlich Kaffee und Schnaps, klingt gut. Er verschwand, wir spiesen zu Abend und als Kostas zurueck kam, hatte er ein komplettes Abendessen dabei: Souvlaki (Fleischspiesschen), Hackfleischroellchen, Pommes frites, Fladenbrot, Weisswein und Cola. Rambo und Caramba konnten ihr Glueck kaum fassen: „home delivery“ nachts und mitten in der Pampas, und da Herrchen und Frauchen ja eigentlich schon gegessen hatten, fiel auch viel Souvlaki fuer die beiden ab!
Am naechsten Tag schwitzen wir gerade einen Berg auf der Autobahn hoch, da faehrt ein Auto vor uns auf den Pannenstreifen, bremst uns aus. „Oma und Opa“ steigen aus, jeder eine Tuete in der Hand, Igel und Paola kriegen jeweils eine Tuete, sie druecken uns die Haende und fahren weiter. In den Tueten jeweils eine kalte Flasche Wasser, ein kalter Saft und ein Hot Dog. Wir sind sprachlos.
Am gleichen Tag steht ein Verkehrspolizist am Strassenrand mit einer Geschwindigkeitspistole, wir sind immer noch auf der Autobahn. Oh jeh, jetzt sind wir sicher faellig… Der Polizist zielt auf uns mit seiner Pistole, dann lacht er uns an, winkt wie verrueckt und wuenscht uns gute Fahrt… Stellt Euch die gleiche Szene mal vor auf der A5 in Deutschland…

In Ofrynio Beach stossen wir zum ersten Mal in Richtung Osten auf Meer! Die Aegaeis liegt wunderschoen blau vor uns. Wir legen gleich mal ein paar Ruhetage ein. Im Sommer ist hier sicher die Hoelle los (jedoch nur griechische Touristen), jetzt haben wir den ganzen Campingplatz und Strand fuer uns alleine, das Wasser hat immer noch um 25 Grad, Luft in der Sonne 30 Grad – und das soll Nachsaison sein?!?
Wir folgen soweit es geht der Kueste nach Kavala, Porto Lagos und Alexandroupoli. Unterwegs treffen wir 2 mal auf eine franzoesische Familie aus Lyon,Thierry & Sabine Bourbon mit ihren 3 Kiddies im Wohnmobil. Die Eltern haben beide 1 Jahr „Sabbatical“ http://de.wikipedia.org/wiki/Sabbatical bekommen und fahren mit ihrer grossen Familie durch Europa, Tuerkei, Iran, Arabien, Aegypten, Jordanien, Syrien und zurueck nach Europa. http://web.me.com/valeriefaulquier/lesbourbonvoyageurs/accueil.html

Kurz vor Alexandroupoli stiessen wir auf die Roemerstrassee Via Egnatia (http://de.wikipedia.org/wiki/Via_Egnatia). Auf einer Informationstafel lasen wir, dass frueher der gesamte Weg mit Meilensteinen versehen war, auf welchem u.a. jeweils nachzulesen war, wer diesen Abschnitt der Strasse gebaut hat und wer fuer den Unterhalt zustaendig ist. Das sollten die Griechen heute wieder einfuehren! Wir haben naemlich das ueble Gefuehl, dass ein Grossteil an Griechenlands Pleite am heutigen Strassenbau liegt. Ueberall in Griechenland konnten wir Schilder sehen, auf welchen dreistellige Millionenbetraege (in Euros, nicht Drachmen…) zu lesen waren, welche die EU und Griechenland angeblich fuer diese Strasse ausgegeben haetten. Gesehen haben wir bei diesen Schildern aber oftmals keine Strasse, eine bereits wieder zerbroeselnde Strasse oder 2-3 (!) Strassen parallel nebeneinander in die gleiche Richtung – Autobahn, Landstrasse und noch mal ne Strasse… ist denn das die Moeglichkeit?!? Das sollten sich gewisse Politiker hier einfach mal anschauen, bevor sie darueber abstimmen, ob noch mehr Millionen und Milliarden bewilligt werden oder nicht.

Plaene
… sind dazu da, geaendert zu werden. Aus unserem Plan, in Griechenland zu ueberwintern, wird nichts. Das Triken macht uns einfach zu viel Spass, als dass wir jetzt eine mindestens 6-monatige Pause machen wollen! Anderseits sind wir fuer die Durchquerung der tuerkischen und iranischen Berge definitiv zu spaet. Was uns weiter Kopfweh macht, sind die benoetigten Visas. Das iranische Visum zu bekommen ist nicht leicht, das pakistanische Visum zu bekommen, im Moment praktisch unmoeglich, seit Osama’s Nachfolger dort vermutet werden. Eine private Durchquerung Belutschistans (Iran-Pakistan) ist nicht moeglich, also, wie sollen wir vom Iran aus weiter kommen? Per Schiff von Bandar-e-Abbas oder Dubai aus nach Indien? Auch das ist aeusserst unsicher, zumal wir ja die Hunde dabei haben, und die sind nicht ueberall gerne gesehen. Und 3 Wochen oder mehr in Dubai auf ein Schiff warten, verkraftet unsere Reisekasse definitiv nicht.
Die Loesung? Die verraten wir Euch bald…

Europa_2011

Tuerkei
Kesan, Gelibolu, Biga, Bandirma, (Ferriboot), Istanbul

Die Einreise in die Tuerkei war super einfach. Und auch die ersten Naechte sollten wir relativ einfach Uebernachtungsplaetze finden. Da wir auf der Hauptstrasse/“Autobahn“ Gelibolu-Bandirma unterwegs waren, durften wir meistens bei Tankstellen zelten. Die Strecke, so nahe am Meer gelegen, war durchgehend huegelig, kein ebenes Stueckchen anzutreffen. Von Gelibolu setzen wir mit der Faehre ueber nach Lapseki. Unser letzter Tag im Sommer 2011 ist angebrochen. In Richtung Biga holt uns uns dann der Herbst ein.
Wir suchen Zuflucht bei der Shell Tanke in Biga, doch die haben nur „Platz“ hinter dem Gebaeude, mitten im frisch aufgeschuetteten Terrain. D.h. zu gut Deutsch – mitten im Matsch. Doch der Regen zwingt uns anzuhalten, so nehmen wir halt diesen Platz. 2 Naechte lang sitzen wir bibbernd im Zelt und hoffen, dass wir weder davon gespuelt noch davon geblasen werden, denn draussen tut es wie verrueckt regnen, stuermen und gewittern. Die Abdeckung der Waschanlage neben uns wird aus ihrer Verankerung gerissen und total verbogen/weggerissen, unser Zelt haelt trotz fehlener Sturmabspannung dem Sturm stand, nur die Heringe muessen wir ab und zu im Schlamm suchen und neue Loecher fuer sie suchen. Die Angestellten der Tanke lassen uns immer wieder im beheizten Raum aufwaermen und halten uns mit heissem Cay (Tee) bei Laune.

Am dritten Tag bei der Tanke hat der Trucker Neco mit uns Erbarmen und bietet an, uns nach Bandirma mitzunehmen. Gerne willigen wir pitschenass ein. Er nimmt uns gratis mit und zahlt uns ein grosses Essen im Restaurant – tuerkische Gastfreundschaft! Von Bandirma aus fahren wir mit einer grossen Autofaehre ueber die Marmara See nach Istanbul. Mitten in der Nacht kommen wir in der 13 Mio. Einwohner Metropole an. Das Glueck ist uns wieder mal hold. Ein Taxifahrer fragt uns „wo wollt Ihr denn hin?“ „Keine Ahnung“ ist unsere Antwort. „Dann fahrt am besten ca. 1km nach rechts, dort ist ein Caravan Camping“. Gesagt, getan, und dieser Caravan Camping (Kumkapi, am Fussballplatz Naehe Fischmarkt, direkt am Ufer) wurde unsere Heimat fuer die naechsten Wochen.

Istanbul ist es wert, sich lange dort aufzuhalten. Zeugen der reichen Geschichte finden sich an jeder Ecke, tuerkisches Essen und ein guter Cay (Tee) entschaedigen einen fuer die gewanderten Kilometer. Ausserdem mussten wir unsere Weiterreise organisieren. Denn wir entschieden uns, die problematische Zone auf der Ueberlandreise (Syrien/Iran/Pakistan etc.) zu ueberfliegen. Indien war das naechste Ziel!!
Wegen unserem vielen Gepaeck (2 Trikes jeweils ueber 30kg, 1 Anhaenger, 2 Hunde, komplette Allklima Ausruestung) sprachen wir bei Turkish Airlines vor, der einzigen Fluggesellschaft mit Direktfluegen nach Indien. Ein Direktflug war fuer uns unumgaenglich wegen den Hunden. Der stellvertretende Pressechef empfing uns auf Anhieb und machte uns sogar gleich Hoffnung. „Das viele Gepaeck waere kein Problem, evtl. liegt sogar das komplette Ticket drin.“ Na das klang doch gut. Eine Woche warteten wir auf Antwort, dann kam die kurze und knappe Absage. Das konnten wir so nicht stehen lassen und fuhren am naechsten Tag gleich noch mal ins Hauptquartier von THY. Der nette Herr liess sich jedoch prompt verleugnen. Wir redeten noch mal so gut es ging auf die Sekretaerin ein, dass wir ja die normalen Tickets kaufen wuerden, jedoch ein zugedruecktes Auge beim Gepaeck brauchen wuerden. Doch diese liess sich nicht erweichen.

So mussten wir also in den sauren Apfel beissen und alles selbst bezahlen. Die komplette Reise kam uns dann relativ teuer zu stehen, pro Kilo Hund und Transportbox und Uebergepaeck mussten wir 15 Euros abdruecken, im Total ungefaehr noch mal so viel wie unsere 2 Flugtickets!
Was uns jedoch mehr Kopfweh bereitete, war der Papier- und Telefonkrieg. Buchen kann man nur telefonisch beim Callcenter („bitte druecken Sie diese Nummer und jene Nummer, bitte warten…“), den Ablauf betreffend Raeder und Hunde mussten wir am Flughafen im Westen der Stadt abklaeren, bezahlen mussten wir ganz im Osten in Taksim am Goldenen Horn. Stundenlage Fahrten mit der Metro und Wartezeiten fuer die Hundis im Zelt waren die Folge. Dann Visum beantragen fuer Indien (50 Dollar pro Person, unkompliziert, 5 Tage spaeter abholen), Hunde-Transportboxen besorgen (beide Hunde mussten eine eigene Kiste haben), Tierarztbescheinigung und ein paar Tage vor Abflug (als wir die Tickets schon bezahlt hatten) kam die Nachricht, wir muessten ein NOC Formular fuer die Hunde vor Einreise besorgen. Was ist denn das schon wieder?!? Die angegebene Webadresse mit dem Ablauf dafuer funktionierte natuerlich nicht. Durch Surferei fanden wir dann heraus, dass dieses Papier (Non Objection Certificate) meistens verlangt werde, dass es praktisch nur ueber eine Agentur zu haben waere und ca. 15 Tage dauern wuerde, bis man es haette. Unser Flug ging bereits in 3 Tagen!! Wir schrieben eMails, telefonierten nach Indien und machten uns selbst durch weitere Surferei verrueckt. Je nach Quelle (im Netz weiss man ja nie ob die gefundenen Informationen gueltig sind oder schon laengst alter Kaffee sind…) lasen wir, dass die Einreise unmoeglich waere ohne dieses Formular, dass die Tiere 30 Tage in Quarantaene muessten oder im schlimmsten Fall „entsorgt“ wuerden. 3 Tage lang wussten wir nicht, ob wir den Flug sausen lassen sollten, 3 Tage assen wir praktisch nichts mehr und von schlafen war keine Rede mehr.
Wir entschieden uns, es darauf ankommen zu lassen. Bei Ankunft wuerden wir es zuerst mit „Schleimen“ versuchen. Alle Zeitungsartikel ueber uns und ein paar frisch gedruckte Fotos lagen parat. Und im schlimmsten Fall wuerde der Igel eben seine mitgeschmuggelte Machete zum Einsatz bringen…

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Über grenzenlos2001

Igel & Paola, Rambo & Caramba auf dem Bike, Trike und im Bus um die Welt
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