Asien 11-12

Indien

Wer den Artikel ueber die Tuerkei fertig gelesen hat, der sei hier vorab beruhigt: der Igel konnte die Machete im Etui lassen – die Hundis sind weder in Quarantaene noch „entsorgt“!

Delhi
Am 4. November landete TK 0716 mit den Igels und den Hundis gluecklich in Delhi, India.
Morgens um 5 Uhr werden vielleicht gewisse Sachen ein wenig lockerer gesehen. Wir standen kaum am Gepaeckband, da kamen Rambo & Caramba schon mit ihrem eigenen Kuli angerollt. Die Trikes standen auch schon parat, das Hauptgepaeck liess noch ein paar Minunten auf sich warten. Dann stieg der Adrenalinspiegel, das auschecken stand bevor. Wir wurden gleich zu einem Herr in weiss geschickt wegen der Hunde. Der liess sich die Dokumente geben (wir gaben ihm ALLES, einen ganzen Berg voller Papiere), der blaetterte 2-3 Seiten lang durch und gab uns alles zurueck. „No problem mister“ – und schwups waren wir draussen. Und deswegen machen wir uns tage- und wochenlang verrueckt!!! Puehhhhhhh…

Der bestellte Taxiservice war auch schon da, auf einem huebschen Zettel stand „welcome Paola & Igel“ – ein guter Anfang nach Wochen voller Frust in Istanbul.
Der Chauffeur schluckte erst einmal, als er unser bescheidenes Gepaeck sah, aber auch hier no problem, 10 min spaeter stand ein zweites Auto fuer uns parat und wir mussten nicht einmal mehr dafuer bezahlen.
Wir fuhren ins Zentrum von New Delhi im Morgengrauen. Da schlaeft diese gewaltige und unglaubliche Stadt zum Glueck noch. Nur wenige Fahrraeder, Jogger und Kuehe waren auf der Autobahn vom Flughafen unterwegs, der Verkehr hielt sich in Grenzen. Wir hatten ein Zimmer im Hotel New King in Pahar Ganj gebucht. Alles Gepaeck wurde dort hin getragen. Dann stellte sich heraus, dass das Hotel leider voll waere, wir wuerden ein Zimmer in einem Schwesterhotel in der Naehe bekommen. Wir wurden durch unglaubliche Gassen zum Hindustan Hotel gelotst und bezogen dort ein Zimmer. Alles Gepaeck „lief“ nach und nach hinterher in unser Zimmer im zweiten Stock – alles fuer ein bescheidenes Trinkgeld versteht sich. Zum Glueck waren wir Ende der 90er schon einmal in Indien und wussten, was uns erwartet. So manchem haette es in diesen Gassen der ersten Stunden wahrscheinlich bereits dem Atem verschlagen. Manch einer oder eine (wir denken da z.B. an unsere liebe Miss Elly…) waere wahrscheinlich nonstop zum Flughafen zurueck gefahren und heim geflogen. Wir mussten auch erst einmal feste schlucken, ein paar Stunden darueber schlafen und dann sah die Welt bereits ganz anders aus. Wir sind in Indien – Incredible India sagt ein Werbespruch, und so ist es auch: unglaublich und anders!!

Nuh, Firozpur Jhirka, Deeg, Bharatpur
Mehr als drei Wochen verbrachten wir in Delhi. Mehr als zwei Wochen davon brauchte Ashok, um Rambo und Caramba einen neuen Haenger zu basteln. Es sollte nicht nur „irgendein Haenger“ werden, der Mechanical Engineering Student wollte ein ganz besonderes Gefaehrt bauen, nur 7-8kg schwer, aus rostfreiem Material, mit einer ganz neuen Federung versehen. Das klang vielversprechend und wir warteten… Heraus kam ein 14kg schwerer Haenger mit einer nur teilweise funktionierenden Federung. Naja, Igel braucht ja immer wieder mal eine neue Herausforderung um dann irgendwann wieder einen neuen Haenger zu konstruieren. 😉

HARYANA
Sonntag, den 27. November verliessen wir Delhi. Sonntag ist immer ein guter Tag, um aus einer grossen Stadt hinaus zu fahren, es ist deutlich weniger Verkehr. Gute 60km bis nach Sonha nahmen wir uns vor, dort fanden wir aber kein Hotel. Also fuhren wir 20km weiter nach Nuh, Haryana. Auch hier kein Hotel. Die Polizei begleitete uns in „Public Guesthouse“. Das ist ein Gasthaus fuer Inder, die auf einer Hochzeit oder zu anderen Anlaessen eingeladen sind und nicht im Ort wohnen. Wir bezogen ein Zimmer im EG, leider schlossen die Fensterlaeden nicht. Das halbe Dorf stand vor den Fenstern und glotzte hinein und da die Laeden nicht schlossen, wurden diese immer wieder aufgedrueckt, wenn wir sie schliessen wollten. Die Jugendlichen johlten hinein, waren unfreundlich und schmissen sogar Steine nach uns, nur um irgendeine Reaktion zu verursachen. Jetzt wissen wir, wie sich die armen Zootiere fuehlen muessen. Nach einigen Stunden keinerlei Reaktion von uns gaben die Kids es bis zum Morgengrauen auf, dann ging das boese Spiel weiter. Wir packten zusammen und verliessen das Dorf mit nuechternem Magen. Noch in den naechsten Doerfern in Haryana wurden wir nur angeglotzt und fuehlten uns nicht besonders gut. Kaum im Staate Rajasthan kehrte das Bild endlich. Die freundichen Menschen dort gruessten uns, laechelten ehrlich und hiessen uns willkommen. Uns fiel ein grosser Stein vom Herzen, denn so hatten wir Indien von unserer letzten Reise im Jahre 1997 eigentlich im Gedaechtnis.

RAJASTHAN
In Bharatpur stiegen wir auf Empfehlung im Falcon Guest House ab – ein wirklich guter Tip! Guenstig, sauber und hervorragende „home made“ Kueche liessen uns gerne eine Woche lang auf Matthias Aebi, unserem Radler-Freund aus der Schweiz warten.

Rajgarh, Jaipur, Pushkar, Bundi
Wir radeln zu dritt von Bharatpur ueber Lachmangarh nach Rajgarh und Jaipur. In Lachmangarh werden wir von Mukesh ins PWD Guesthouse, zum Abendessen und am naechsten Tag zum Fruehstueck und Mittagessen eingeladen. In Rajgarh wollten wir auch ins Government Guesthouse, doch das war besetzt. Wir wurden in den Tempel verwiesen. Im Dadu Panthi Tempel wurden wir vom Maharit Prakash Dass empfangen. Matthias durfte im extra Bett im Schlafzimmer vom Maharit selbst uebernachten, wir stellten unser Zelt im Innenhof auf. Zwei Tage lang wurden wir nach allen Regeln der Gastfreundschaft verwoehnt. Wir erhielten alle Mahlzeiten und fuehlten uns selbst wie die Koenige dabei, auf dem Teppich am Lagerfeuer sitzend. Speisen wurden aufgetischt, die in Restaurants auf keinem Menu zu finden sind. Einen Tag lang wurden wir rumgefahren und konnten des Maharadschas Laendereien und das eindrueckliche Fort Rajgarh besichtigen. Eine gewaltige Festungsanlage und eine Abwehrmauer um die ganze in blau gehaltene Stadt herum – und wir die einzigen Touristen weit und breit. Der Maharit rief Zeitung und Fernsehen zur Stelle und wir fuehlten uns schon fast wie in Bollywood.

In Jaipur konnten wir dank Matthias Verbindung zu einem frueheren Geschaeftspartner einen neuen Anhaenger fuer Rambo und Caramba fertigen. Der vollgefederte „neue“ Haenger aus Delhi (auf den wir 2 Wochen lang gewartet hatten, grummel grummel) begann sich bereits aufzuloesen, die Federung hatte leider nie so recht funktioniert. In der Werkstatt von Namit Agarwal wurde ein super stabiler und trotzdem leichterer Haenger in nur einem Tag fabriziert und wir durften nichts dafuer bezahlen, wurden sogar auch noch zu einem tollen Abendessen in einem Luxus Restaurant eingeladen – vielen Dank Namit Agarwal & Rajesh Kumar!!!
Ueber Weihnachten und Neujahr blieben wir in Pushkar laenger wie gedacht haengen. Nach dem chaotischen und hektischen Jaipur eine wahre Erholung. Im angenehmen Hotel Om (http://www.hotelompushkar.net ) liessen wir es uns gut gehen und trafen viele, interessante Leute. Der erste Radeltag im Jahr 2012 brachte uns via Ajmer nach Nasirabad, dann fuhren wir nach Kekri und Bundi.
In Bundi kurierte Matthias seinen Fuss aus. Ein aufgekratzter Mueckenstich brachte ihm eine ordentliche Entzuendung ein. Fast zwei Wochen blieben wir im Hotel Lakeview in Bundi, kurierten Koerper und Seele, besichtigten das Fort, die malerische Altstadt, nahegelegene Hoehlenmalereien und genossen Krishna’s Chai – bisher eindeutig der beste Chai in Indien!!

Kota, Jhalawar, MADHYA PRADESH: Agar, Ujjain, Indore, Mhow, Maheshwar
Es war immer noch Winter, die Temperaturen gleich nach Sonnenuntergang trieben uns weiter gen Sueden. Jhalawar und Agar waren eine positive Ueberraschung abseits aller Lonely Planet Routen, das erstere wegen den vielen Sehenswuerdigkeiten, das zweite wegen den schoenen Begegnungen die wir dort hatten. Ujjain und Indore streichen wir wieder aus unserem Gedaechtnis, wo wir lieber die schoenen Erinnerungen behalten moechten. In Indore „verloren“ wir unseren Freund Matthias im Strassengewuehl. In Mhow, nach einem langen, anstrengenden Radeltag wurden wir vom Chef des Hotels Uphaar wie liebe Freunde behandelt und Paola konnte dort ihren Geburtstag geniessen. Wieder einmal erschienen wir in der lokalen Zeitung. Maheshwar am River Narmada ist trotz fehlender kulinarischer Hoehepunkte einer unserer Favoriten in Indien geworden, Rambo und Caramba geben diesem Ort mit Sicherheit 9 von 10 Punkten. Der Ort ist klein, huebsch, ruuuuuhig, relativ sauber, friedlich, es gibt keine agressiven Strassenkoeter und viele schattige Wege zum ohne Leine herumtollen. Nur 9 Punkte sind es wegen dem Fleischmangel auf nicht vorhandenen Menukarten…

MAHARASTRA
Fardapur/Ajanta, Ellora Caves,
Diese unglaublichen Hoehlen werden am besten hier beschrieben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ajantahttp://de.wikipedia.org/wiki/Ellora
Wir waren von beiden Hoehlen begeistert – und schockiert, wie Menschen es fertig bringen konnten, Teile dieser Kunstwerke „wegen falscher Religion“ brutal zu zerstoeren. In Ellora trafen wir uns mit Matthias wieder und verabschiedeten uns definitiv fuer Indien voneinander. Sein Visum laeuft bald ab und Matthias hat Nepal als naechstes Ziel im Plan, wir wollen weiter in den Sueden.
Die Einfahrt in die 3 Millionen Stadt Pune ist kein Vergnuegen, doch das National Hotel gegenueber des Bahnhofs eine wahre Oase inmitten einer Gross Stadt. Von Pune nach Goa radelten und trampten wir streckenweise mit LKWs, wir (und vor allem die Hunde) waren alle muede und genervt von Staedten, zu vielen Menschen, zu viel Verkehr und zu wenig Freilauf fuer Rambo und Caramba.

KARNATAKA
In Hire Bagewadi durften wir im Gaestehaus der Polizei Station uebernachten und wurden vom Polizeichef Vijay persoenlich verwoehnt. Dort verliessen wir den Nationalen Highway No. 4 ueber „Schleichwege“ auf den kleineren Highway 4A in Richtung Margao. Endlich hatten wir eine (wegen Hoehenmetern zwar anstrengende, sonst aber) schoene Route zum fahren, die Hunde konnten oft laufen, die Menschen waren unaufdringlich nett, es wurde endlich gruen und abwechslungsreich und nach vielen schweisstreibenden Hoehenmetern auf teilweise ueblen Strassen wurden wir mit einer genialen Abfahrt auf guter Strasse nach Ponda belohnt.

GOA
In Margao fanden wir uns in einer anderen Welt wieder. Goa, dort wo es alles gibt und alles anders ist. In Benaulim machten wir erst mal Urlaub von Indien auch wenn Benaulim so gar keine Erwartungen von „Goa“ mehr erfuellt. Nach 2 Wochen Entspannung kamen wir nur einen Tag auf dem Trike weiter in Richtung Sueden und blieben noch mal 8 Tage in Agonda Beach haengen. So wie in Agonda stellten wir uns Goa schon eher vor. Eine einfache Huette direkt am Strand, Ruhe und viele Krebschen fuer Rambo und Caramba.

KARNATAKA
Karwar, Gokarna, Marayanthe, Malpe (Udupi)
Welcome back to India. Der NH17 ist huegelig und sehr stark befahren. Die Temperaturen steigen taeglich und wir fahren, wenn es irgendwie geht, nur noch von Sonnenaufgang bis 11 oder 12 Uhr Mittags. Aber meistens gehts nicht, immer wenn wir Feierabend machen wollen finden wir keine Unterkunft. Gokarna, ein neues „traveler paradise“ gefaellt uns, wieder einmal aus Radler-Sicht, nicht so gut. Der gut erreichbare Hauptstrand ist dreckig und die viel gepriesenen Om- und Paradise Beach sind mit unseren Fahrzeugen unerreichbar. Wir versuchen zu trampen, doch hier in Karnataka und spaeter in Kerala sind alle LKWs proppevoll.

KERALA
Bekal, Muzhappilangad (Kannur), Chalakudi, Ernakulam/Kochi
Wir radeln und schwitzen weiter entlang der Kueste mit einem Ziel vor Augen: Kochi. Dort soll es evtl. ein Boot nach Sri Lanka geben oder wenn nicht dann fliegen wir eben nach Sri Lanka. Wir haben die Nase voll von Indien und freuen uns auf die Regen- und Ausruhzeit in Sri Lanka.
Muzhappilangad mit seinem „drive-in beach“ gefaellt uns recht gut, ansonsten wehen fuer unseren Geschmack wieder mal zu viele gruene Faehnchen in Keralas Winden. Zwischen Kozhikode und Chalakudi finden wir dann doch noch fuer ein Stueck einen LKW, der uns mitnimmt. Die 40km bis Ernakulam sind dann mal wieder Indien vom Feinsten: Verkehr ohne Ende, Schilderwaelder, hup, hup, Hektik, Panik, Chaos. Voellig erledigt kommen wir in Ernakulam an. Dort haben wir das riesige Glueck, im Maple Regency Hotel, gleich gegenueber dem main boat jetty nach Kochi, einzuchecken. Die Besitzer-Brueder entpuppen sich in der naechsten Woche als wahre Enzyklopedien und Helfer in jeder Not.

Schon bald erfahren wir, dass kein Boot nach Sri Lanka faehrt und dass ALLE Flieger, egal ob SriLankan, India Airlines oder sonstige, so klein sind, dass sie kein klimatisiertes Gepaeckfach haben – also nimmt keine Airline Hunde mit. Sri Lanka ist fuer uns gestorben.
Wir geben auf.

TAMIL NADU
Mit einem Taxi fuhren wir von Ernakulam nach Mamallapuram, 60km suedlich von Chennai/Madras. Von dort werden wir am 21. April nach Frankfurt fliegen.
In Mamallapuram machten wir nochmals Ferien vor der europaeischen Rueckehr. Wir staunten nicht schlecht, als wir dort Nelly vom Casa de Nelly in San Agustin, Kolumbien trafen!!! Die Welt ist manchmal doch ziemlich klein…

11.04.2012: In Indonesien gibt es ein Erdbeben der Staerke 8,7, spaeter noch eines ueber 8. Eine Tsunamiwarnung wird fuer den ganzen Indischen Ozean herausgegeben. Hoechstes Risiko in Indien: Chennai, rund 50km von uns in Mamallapuram entfernt! Nur ca. eine Stunde vor „Ankunft der Welle“ erfahren wir davon und begeben uns sofort in eine hoehere Zone, denn unser Hotel ist gerade mal 15m vom Strand entfernt, unser Zimmer im EG!! Krampfhaft versuchen wir mit unserem Netbook im Internet Informationen zu bekommen, waehrend rund um uns herum alle Geschaefte geschlossen und verrammelt werden und alle Einheimischen abhauen… Wir verfolgen im Focus Liveticker, dass eine 3,9m hohe Welle auf die Andamanen und Nicobar Inseln zurollt (Meldung 13:44 Uhr) – gleich danach kaemen wir… Ca. 2 Stunden nach „erwartetem Aufschlagen“ koennen wir endlich im Internet lesen, dass es Entwarnung gibt. Soviel zur heutigen Informations-Gesellschaft. Wir leben in einer Flut von Informationen, aber wenn man aktuell etwas lebenswichtiges wissen moechte, ist man verloren…

India

Nachtrag Juli 2012
Nur 3 Monate spaeter, wir sind wieder in Europa, lesen wir dies:
http://thewatchers.adorraeli.com/2012/06/20/freak-phenomenon-floods-anci…

Indien-Fazit
Das ist unser persoenlicher Eindruck und sind unsere Erfahrungen von Indien (aus der Sicht des Radlers mit Hund).

Indien ist nicht jeder Manns Sache. Radfahren in Indien ist eine wahre Herausforderung. Kann man als „normaler Tourist“ noch die Sehenswuerdigkeiten zwischen den vielen anstrengenden und langen Fahrten geniessen, so ist man als Radfahrer dem taeglichen Chaos auf der Strasse ausgesetzt. Im Norden mussten wir viele langweilige Kilometer abspulen, um von A nach B zu kommen. Zwischendrin gab es viel Nichts und Langeweile.
Als Triker hat man dort deutliche Vorteile gegenueber „normalen Raedern“. Wir sind auffaellig, breit und nicht alltaeglich. Der Verkehr respektiert uns, oder die anderen Verkehrsteilnehmer sind einfach so neugierig, so dass sie langsam machen um uns anzuglotzen. Wir hatten keine nennenswerten (fuer uns) gefaehrlichen Situationen. Glotzern ist es da schon manchmal schlechter ergangen. Mopedfahrer glotzen nach hinten und fahren vorne gegen Autos oder Randsteine, Ochsen- oder Kamelkarren gehen durch und sorgen so fuer Chaos, auf der Autobahn kommt der Verkehr zum Stillstand, weil einer anhaelt und uns fotografiert.

Bei jedem Stop (wegen trinken, essen, pinkeln oder Hunde Gassi lassen) sind wir in kuerzester Zeit von einer Menschentraube umlagert. Ist man dann schon vom ununterbrochenen Gehupe und Verkehrschaos genervt, fallen einem die hundertfach wiederkehrenden Fragen („whats your name, where are you from, where are you going“) nicht immer besonders leicht.

Wild campen war auf unserer Route praktisch unmoeglich. Wir haben oefters mal bei Leuten oder Restaurants gezeltet, doch das Zelt einfach irgendwo in der Natur aufstellen ging nicht. Zaeune, offene Wueste oder einfach zu viele Menschen.

Hunde-technisch ist Indien auch nicht leicht. Zu wenig Moeglichkeiten zum laufen, zu viele agressive Strassenhunde, zu wenig Hundefutter/Fleisch/Knochen oder jedes Mal ein ziemliches Gerenne, bis man etwas findet, je nach Religion problematisch – wo viele gruene Faehnchen wehen, hatten wir Probleme mit der Akzeptanz. Im Sueden war es dann eindeutig zu heiss fuer unsere Vierbeiner.

Das Kastensystem
POSITIV: Durch das Kastensystem gibt es eine „gewisse Ordnung“ im Leben der 1,3 Millarden Inder. Jeder weiss wo er „hingehoert“, die Armen wissen „warum sie arm sind“ und koennen durch diese Erklaerung ihr Los akzeptieren. Die Armen sehen die Reichen nicht mit Neid oder Missgunst sondern mit Respekt und Vorfreude, denn als gute Hindus bekommen auch sie irgendwann einmal diese Vorzuege. Ohne Kastensystem gaebe es wahrscheinlich Chaos und Anarchie in diesem Subkontinenten der fuer uns Europaer unverstaendlichen riesigen Unterschiede, dem Nebeneinander von totaler Armut, Dreck, Hunger und dem totalen Reichtum, Ueberfluss und Herrlichkeit.

NEGATIV: Dadurch, dass jeder weiss „wo er hingehoert“ und dort auch nicht heraus kann, wird das Gehirn abgestellt. Ein guter Hindu akzeptiert sein Los, ist total in Religion, Kaste, Familie und Tradition verwachsen.
Wer arm ist, der ist so und bleibt so, muss auch nichts lernen und muss sich nicht anstrengen, wofuer auch? Kostet nur mehr Kalorien die es nicht gibt.
Die „unteren“ Kasten muss man auch optisch gleich erkennen. So muessen z.B. die Reiniger moeglichst nahe am Boden putzen, fegen und schrubben. Besen haben keine Stiele, die Putzer muessen am Boden entlang kriechen und mit dem Lappen in der Hand direkt den Boden schrubben. Offene Abwasserkanaele werden von Hand ohne Geraete ausgehoben, wenn sie verstopft sind. Befehle von der „oberen“ Kaste werden am liebsten in der Hocke entgegen genommen.
Wer reich ist, der muss auch reich bleiben, denn als guter Hindu muss man gut, d.h. reich bleiben oder reicher werden, damit man im naechsten Leben weiter aufsteigt und nicht ab. Nur so erreicht man irgendwann das Nirvana. So lebt jeder akzeptierend in seiner Kaste, gibt sich nur mit Leuten aus der eigenen Kaste/Familie ab. Ge- oder besser gesagt verheiratet wird auch nur in der eigenen Kaste. Die Eltern hegen und pflegen und verschleiern die Toechter, bis der entsprechende Ehemann gefunden wird. Als „Lohn“ dafuer muessen sie auch noch eine gute Aussteuer mitgeben. Die Liebe kommt dann schon mit der Zeit…
Wenn man in Indien jemanden nicht mag, wuenscht man ihm „moeglichst viele Toechter“.

Es gibt (fast) kein Klopapier
POSITIV: Inder benutzen auf dem stillen Oertchen bekanntermassen Wasser und die linke Hand. Wieviele Baeume mehr muessten sterben, wenn alle 1,3 Millarden Leute auch noch Klopapier benutzen wuerden?!?

NEGATIV: Sorry, aber an diese indische Sitte konnten wir uns einfach nicht gewoehnen. Und irgendwie koennen wir es uns immer noch nicht vorstellen, wie die Reichen „es tun“, oder wie hygienisch das Essen ist, wenn sich der Koch allemals schnell mit kaltem Wasser ohne Seife die Haende waescht, bevor er wieder arbeiten geht… Es gibt ueberall die Moeglichkeit, sich die Haende zu waschen, doch Seife haben wir dort praktisch nie gesehen.

Das Essen
POSITIV: Das Essen ist unglaublich vielfaeltig und schmackhaft. Wir hoffen, es liegt nicht am vorherigen Kapitel – in der Negativ-Spalte…
Vegetarisch: Zum Glueck sind die meisten Inder Vegetarier. Man stelle sich vor, alle 1,3 Milliarden essen Fleisch – wo sollten die ganzen Rind- und sonstigen Viecher wohnen/essen/trinken?!?

NEGATIV: Wer es nicht mag, oder wer ein Problem mit dem Magen oder der Mundhoehle hat: es ist immer scharf, sehr scharf oder abartig scharf.
Falls es einmal nicht scharf ist, dann ist man mit Sicherheit in einem Tourirestaurant gelandet und bezahlt viel zu viel.

Frauen
POSITIV: Indische Frauen laecheln, gruessen, stellen keine doofen Fragen. Sie sind hauptsaechlich schoen bunt angezogen und huebsch anzusehen.

NEGATIV: Die Frauen, welche nicht bunt angezogen sind sondern ganz in schwarz rumrennen (muessen), uebersieht man nachts schon mal und kann sie leicht ueberfahren…

Maenner
POSITIV: gibt es positive Eigenschaften bei Indischen Maennern? Wir bezweifeln das…
(Natuerlich gibt es bei allen „Regeln“ (auch wenige) Ausnahmen…)

NEGATIV: Stellen doofe Fragen, gruessen nicht, bescheissen. Rotzen rum, spucken rote Sauce in alle Ecken und spielen andauernd Krabbelsack. Muessen andauernd hupen. Haben die totale Angst vor Hunden.
Akzeptieren immer noch, dass Frauen nichts zu melden haben, sich verschleiern muessen/sollten, Schwerstarbeit (Bauarbeiten, Steine klopfen etc.) machen muessen und dafuer nicht einmal richtiges Essen bekommen. Zuerst die Maenner, der Rest fuer die Weiber…

No problem mister
POSITIV: Inder machen vieles Unmoegliche moeglich. Manchmal hilft das ungemein.
Kein Platz? Gibt es nicht, es findet sich immer noch irgendwo und irgendwie Platz.
1,3 Milliarden Menschen aller Glaubensrichtungen, Hautfarben und Lebensweisen leben erstaunlich friedlich und tolerant miteinander dafuer, dass sie so dicht beieinander wohnen muessen.

Ist das jetzt POSITIV oder NEGATIV?: Nur zwei Spuren auf der Strasse? Deswegen passen immer noch 5 Autos, 2 LKWs und 7 Mopeds nebeneinander.
Auf der Autobahn in der falschen Richtung unterwegs? No problem, einfach anhalten und umdrehen und als Geisterfahrer weiterfahren bis zur naechsten Ausfahrt. Keiner regt sich darueber auf.
Abbiegen oder losfahren auf einer komplizierten Kreuzung in der rushhour? Na und, einfach losfahren, die hinteren gucken schon. Das funktioniert immer und keiner regt sich je darueber auf (ausser wir bloeden Touris).
Einbahnstrasse – ja und?
So komische Triker auf der Autobahn fotografieren wenn man gerade auf der Ueberholspur ist? No problem, einfach anhalten, fotografieren, weiterfahren. Die anderen werden schon drum herum fahren.
Pinkeln oder kacken muessen und kein Klo in der Naehe – ja und? Wo ist das Problem?

NEGATIV: Manchmal ist alles „no problem mister“ und dann fangen die Probleme erst richtig an…

Zu viel
NEGATIV: Es ist einfach zu viel von allem.
Zu viele Menschen, zu viel Dreck, zu viel Staub, zu viel Qualm, zu viel Gestank, zu heiss, zu kalt, zu viel Abwasser die ueberall sind und nirgends aufbereitet werden oder direkt ins Meer fliessen, wo wir gerne baden wuerden, zu viel Muell, zu viel Gleichgueltigkeit, zuviel Neugier, zu viel what’s your name, zu viel where are you from, where do you go, zu viel Laerm, zu viel Verkehr, zu viel Gehupe, zu viele Schilder, zu viele Kraehen, zu viel Warums, zu viel Geschichte, zu viele Religionen, zu viele Sprachen. Zu viele Tempel, zu viele Forts, zu viele Feste, zu viele Heiraten.
Indien ist die totale permanente Reizueberflutung.
Input overflow.
Shashi Tharoor schreibt in seinem Buch The Great Indian Novel: „India is not an underdeveloped country, India is an overdeveloped country in an advanced state of decay“ – wie Recht er hat.

zu wenig
NEGATIV: zu wenig persoenlicher Freiraum, zu wenig Rueckzugsmoeglichkeit, zu wenig Platz, zu wenig Ruhe, zu wenig ruhige Strassen/Wege wo die Hunde laufen koennen, zu wenig Campingmoeglichkeiten (wild), zu wenig Hundefutter/Fleisch/Knochen

zu viele Ratten
POSITIV: Rambo und Caramba finden das toll…

NEGATIV: zu viel Dreck, zu viele Krankheiten

Sackgasse Asien
* * * ESPAÑOL mas abajo… ENGLISH further down * * *

(aus der Sicht Radler mit Hund, Maerz 2012)

Die Seidenstrasse oder auch „-stan“ Laender (Kasachstan etc.) sind Visums-technisch fuer Radler sehr schwierig zu bereisen. China verlangt Quarantaene fuer Hunde und ist nicht ueberall frei bereisbar. Syrien versperrt zur Zeit den Weg zum oder vom Mittleren Osten. Iran und Pakistan sind zur Zeit politisch sehr instabil und teilweise bekommt man kein oder nur sehr erschwert Visum. Jemen ist seit langem problematisch.
Russland, Mongolei etc. sind uns persoenlich zu kalt.
Nordafrika/Arabische Laender kann man im Moment praktisch komplett vergessen.

Nun sind wir in Indien und wuerden gerne weiter gen Osten reisen.

Von Indien nach Sri Lanka gibt es keine Boote/Frachtschiffe (zumindest keine legalen, auf welchen man in Colombo ankommt um dort seinen Eintrittsstempel zu bekommen). Die Flugzeuge von Indien nach Sri Lanka sind alle so klein, dass sie kein klimatisiertes Gepaeckabteil fuer Tiere besitzen. Also: kein Hundetransport nach Sri Lanka.
Nepal waere moeglich, doch jetzt sind wir am ganz anderen Ende von Indien – und wohin nach Nepal?!
Burma oeffnet sich so langsam fuer den Tourismus, jedoch nur von Thailand aus. Von Indien her kommend war jahrzehntelang die Grenze geschlossen. Jetzt scheinen sich die Tore zwar langsam zu oeffnen, doch nur unter erschwerten Umstaenden und mit staatlichem Geleitschutz. Das mag fuer motorisierte Reisende moeglich sein, doch ob es wohl Staatsbeamte auf Raedern gibt, die mit Touristen ueber die Berge radeln?
Malaysia und Singapur wollen Quarantaene fuer Haustiere.
Indonesien und Philippinen sind Inselstaaten, d.h. von Insel zu Insel stellt sich jedes Mal die Frage: gibts ein Boot? Gibts auch eines das Hunde mitnimmt?
Australien und Neuseeland wollen lange Quarantaene Zeiten fuer Haustiere.

Nach jetzigem Wissensstand blieben da also nur 4 Laender uebrig: Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam. Verkehrs- und Laermtechnisch haben wir uns in Indien schon nicht wohl gefuehlt, Vietnam soll da nicht besser sein.

Rambo und Caramba haben es in Indien nicht sehr leicht gehabt. Zu viele Menschen, zu viel Verkehr, so konnten sie kaum laufen. Je nach Stadt oder Gegend gab es sehr agressive Strassenhunde. Also war auch nicht viel mit Gassi gehen. Die Armen haben viel Zeit im Haenger oder in Zimmern oder kleinen Vorgaerten verbracht. In Suedindien war es zudem eindeutig zu heiss fuer die beiden. Bei permanenten Temperaturen um die 40 Grad (nachts im Zimmer um die 30) fuehlt sich einfach kein Hund mehr wohl.

Auch wenn wir damit unser Traumziel Sued-Ost-Asien nicht erreichen:
wir ziehen die Konsequenzen und fliegen nach Europa zurueck.

Denn fliegen muessen wir von Indien aus, Ende April laeuft unser Visum ab. Doch fliegen ist auch jedes Mal eine riesige Herausforderung mit unserem ganzen Gepaeck und den 2 Hunden, so „sparen“ wir uns die wenigen „moeglichen“ Laender.

Das Ziel ist aufgeschoben nicht aufgehoben, zur Zeit soll es anscheinend nicht sein. Auch jahrelange Traveller brauchen weiter Traeume und Ziele. Wir haben die „Verantwortung Hund“ uebernommen, lieben sie und akzeptieren, dass wir deswegen auch Einschraenkungen haben. Auch „Grenzenlos“ ist in der heutigen Zeit ein Traum, den wir aber nicht aufgeben.

Wie weiter?
Wir werden unserer Familie und unseren Freunden in Deutschland noch einmal einen Besuch abstatten. Anschliessend werden wir Europa, dieses Mal den westlichen Teil unter die Raeder nehmen.

Und dann?
Wir kennen da einen Kontinenten ohne Quarantaene-Vorschriften, ohne Visabeantragungen (oder Visa on arrival), mit viel weniger Menschen und Verkehr, mit unendlich vielen Zelt-Moeglichkeiten, wenigen Sprachen und Glaubensrichtungen, mit Hundefutter, Fleisch und Knochen an jeder Ecke…

ESPAÑOL: Atrapados en un callejón sin salida

La ruta de la seda es muy complicada para ciclistas por las visas. En China hay cuarentena para perros y no te dejan viajar por todos lados. Siria está quitando el camino por el Oriente Medio. La ruta por Irán y Pakistán casi es imposible para el tráfico individual. Yemen tiene problemas hacía mucho tiempo. En Rusia y Mongolia hace demasiado frio (para nosotros). Los países en África del Norte / Arabia tienen demasiado problemas

Ahora estamos en la India y queremos viajar hacia el Este.

De la India hacia Sri Lanka no hay barcos legales ni aviones con compartimento de equipaje climatizado. Entonces no llevan a animales.
Nepal sería posible pero en este momento estamos demasiado lejos de la frontera – y que hacemos después de Nepal?!
Birmania esta abriéndose por el turismo pero la entrada fácil es por Tailandia. Por la India la frontera está cerrada hace décadas.
En Malaysia y Singapur quieren cuarentena por animales.
Indonesia y Filipinas son islas. Vamos a encontrar siempre barcos cuales llevan a nuestros perros?
En Australia y Nueva Zelanda hay cuarentena muy larga.

Entonces solo quedan 4 países. Tailandia, Laos, Camboya y Vietnam. Según nuestro gusto ya había demasiado tráfico y ruido en la India, dicen que Vietnam sería lo mismo.

Rambo y Caramba no disfrutaron la India. Demasiado tráfico y gente, casi no pudieron correr. En muchas ciudades o regiones hay callejeros muy agresivos. Entonces tampoco pudieron caminar allí. Los pobrecitos tuvieron que quedarse mucho tiempo en su remolque, en la habitación o en pequeños jardines. Además hice mucho calor en el Sur de la India. Temperaturas alrededor de los 40 grados (y 30 de noche) no les gusto de nada.

Aunque así no llegamos por donde quisimos: vamos a retornar a Europa.

Porque nos toca volar desde la India, la visa se acaba en el fin de abril. Volar con todo el equipaje y los dos perros siempre es un desafío muy grande, entonces no vamos a los pocos países cuales serian posibles.

El objetivo no se cancela solo esta aplazado, parece que no debería ser ahora. Además viajeros desde mucho tiempo necesitan sueños y metas. Hemos asumido la „responsabilidad perro“, y aceptamos tener restricciones con esto también. „Sin Fronteras“ en estos días también es un sueño cual no vamos a abandonar.

A donde vamos?
Vamos a visitar a familia y amigos en Alemania otra vez y después vamos a visitar unos países Europeas del Oeste.

Y después?
Conocemos un continente sin cuarentena, sin visa solicitudes, con menos gente y tráfico, con más posibilidades para acampar, menos lenguas y religiones, con mas purina, carne y huesos, …

ENGLISH: Dead end Asia

The Silk Route is very complicated concerning visas. China wants quarantine for dogs and you can’t travel everywhere. Syria blocks the road from or to the Middle East. Iran and Pakistan are very instable right now and it is hard or impossible to get visas. Yemen has problems since a long time.
Russia and Mongolia are too cold for us.
North-African and Arabian countries are a no go zone.

Right now we are in India and we would love to go east.

From India to Sri Lanka there are no official boats. There are no airplanes taking dogs because from India to Sri Lanka there are only small aircrafts without an acclimatized luggage compartment.
Nepal would be possible, but right now we are in the very South of India – and where to go after Nepal?!
Burma is opening for tourism but only from Thailand. The frontier to India is closed since decades.
In Malaysia and Singapore there is quarantine for pets.
Indonesia and the Philippines are islands. Would they always have boats taking dogs as well?
Australia and New Zealand have long quarantine for pets.

So there are only 4 „easy“ countries left: Thailand, Laos, Cambodia and Vietnam. In India we didn’t like the overwhelming traffic and noise already. We heard that it isn’t any better in Vietnam.

India wasn’t easy on Rambo and Caramba. Too many people, too much traffic, they could hardly run. Many times there were aggressive street dogs so we couldn’t take them for a stroll as well. The poor guys spent much time in their trailer, in hotel rooms or in little courtyards. And in Southern India it was definitely too hot for them. Around 40 degrees Celsius (or 30 in the night) is too much for dogs.

So even when we won’t fulfill our dream of South East Asia: We are going to fly back to Europe.

Because we do have to fly somewhere, we are running out of Indian visa in the end of April. But flying with the entire luggage and the two dogs always is a big challenge so we spare the „easy“ countries.

The dream of South East Asia is only postponed and not abandoned; it seems that it should not be in this moment. Even long term travelers still need targets and dreams. We took over the „responsibility dog“, we love them and we accept that we do have restrictions because of them. Even „No Frontiers“ is a dream in these days, but we are not giving it up.

Where to now?
We are going to visit our family and friends in Germany again. After visiting we are going to cycle through Europe, this time the Western part.

And than?
We do know a continent without quarantine, visa restrictions (or just visa on arrival), with a lot less people and traffic, more nice camping possibilities, less languages and religions, more dog food, meat and bones, …

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Über grenzenlos2001

Igel & Paola, Rambo & Caramba auf dem Bike, Trike und im Bus um die Welt
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